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    Stolperstein Olga SternheimStolpersteine

    Ein paar Schritte von unserer Schule entfernt gibt es jetzt einen neuen STOLPERSTEIN. Es ist der 93. Gedenkstein in Minden, von denen jeder an ein Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft der Jahre 1933-1945 erinnert: Menschen jüdischen Glaubens, Behinderte, Sinti und Roma und andere Menschen, die nicht in das Bild der Nazis passten und von ihnen umgebracht wurden.

    Bei der öffentlichen Verlegung des Steins lasen zwei Schüler unserer Schule den Lebenslauf von Olga Sternheim vor und Ulrike Schulz vom Mindener „Arbeitskreis Stolpersteine“ legte eine Rose dazu.

    Olga Sternheim geb. Meyer

    Im Haus Königswall 18 lebte auch die Jüdin Olga Sternheim, geboren am 9. September 1896 in Volmerdingsen Kreis Minden. Ihre Eltern waren Samuel Meyer und Rosa, geborene Leeser.

    Sie war ohne Beruf. Zu einem unbekannten Zeitpunkt ist sie von Volmerdingsen nach Remscheid verzogen. Vermutlich geschah der Umzug wegen ihrer Heirat. Der Name ihres Ehemannes und das Datum ihrer Heirat sowie das Schicksal ihres Ehemannes sind nicht mehr zu ermitteln. Fest steht, dass sie am 26. November 1938 von Remscheid nach Minden verzogen ist, wo sie zunächst im Königswall 18 wohnte. Am 16. Oktober 1939 wurde sie gezwungen, in das sogenannte „Judenhaus“ in der Heidestraße 21 umzuziehen.

    Am 11. Dezember 1941 wurde sie im Zuge der großen Verhaftungsaktion nach Bielefeld verschleppt und zwei Tage später nach Riga deportiert, wo sie bis 1944 Zwangsarbeit leisten musste.

    Am 1. Oktober 1944 wurde sie als „politischer Schutzhäftling“ mit der Häftlingsnummer 94110 in das Konzentrationslager Stutthof eingeliefert. Vermutlich am 23. November 1944 kam sie dort unter ungeklärten Umständen um.

    Vom Amtsgericht Remscheid wurde sie zum 31. Dezember 1945 amtlich für tot erklärt.

     

     
     

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