Das Ezidentum – Eine Einführung

Aktuelles

Das Ezidentum – Ein Vortrag, der alle mitnimmt und neue Anstöße gibt

von Claudia Werner

Vor dem Hintergrund, dass zahlreiche Schüler*innen mit ezidischem Hintergrund unsere Schule besuchen, lud die Fachkonferenz Philosophie zu einem Vortrag zu diesem Thema ein.

Die Veranstaltung mit dem Titel „Das Ezidentum – Eine Einführung“ erwies sich als großer Erfolg. Der Referent Zeya Mirza vermittelte fundierte Einblicke und gestaltete den Vortrag zugleich offen und dialogorientiert. Insbesondere durch die engagierte Beteiligung der Schüler*innen entwickelte sich ein lebendiger Austausch, der neue Impulse für die weitere Auseinandersetzung mit dem Thema setzte und den respektvollen Umgang zwischen verschiedenen Religionen stärkte.

Ziel der Veranstaltung war es, grundlegendes Wissen über das Ezidentum zu vermitteln. Dabei handelt es sich um eine monotheistische, eigenständige und überwiegend mündlich überlieferte Religion, deren Ursprünge mehrere Jahrtausende vor Christus vermutet werden. Aufgrund einer langen Geschichte der Verfolgung leben viele Ezidinnen heute in der Diaspora. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker sind derzeit über 200.000 Ezidinnen in Deutschland beheimatet.

Da das Ezidentum weltweit – mit Ausnahme Kurdistans – vergleichsweise wenig bekannt ist, lag der Schwerpunkt des Vortrags auf zentralen Grundlagen und Einordnungen. Referent Zeya Mirza, selbst Ezide und Lehrer an einer Gesamtschule in Bielefeld, konnte dabei sowohl fachliche als auch persönliche Perspektiven einbringen.

Der Vortrag richtete sich an interessierte Kolleginnen und Schülerinnen gleichermaßen. Wir danken Herrn Mirza herzlich für die wertvollen Einblicke, seine Offenheit und den anregenden Austausch.

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