Malen und Zeichnen in der Stadt - junge Talente trauen sich was
von Claudia Werner
Unter diesem Motto fand an der KTG unter der Leitung der Kunstpädagogin Claudia Werner ein Kreativworkshop statt, der im Rahmen der OWL-Begabungsförderung angeboten worden war. Neben engagierten und kunstinteressierten Schüler*innen aus Bielefeld, Rahden und Steinhagen waren natürlich auch Talente aus der KTG dabei.
Wie im Kunststudium wurden eigene Ideen für Motive entwickelt, Mal- und Zeichenmaterialien und Untergründe getestet und kombiniert. Für viele Teilnehmende ein Novum: Das Vorarbeiten mit Acryl auf rahmenlosen Leinwänden und die anschließende Ausarbeitung mit Künstlerpastellkreiden. Der besondere Clou aber war, dass nach einem kleinen Snack der gemeinsame Gang mit Staffeleien und jeder Menge Pastellkreiden ausgestattet der Gang in die Mindener Innenstadt erfolgte. Mutig entschied sich die aufgeschlossene Gruppe zu dem Bad in der Menge und kurzerhand stellten sich die jungen Kreativen vor dem Rathaus auf und arbeiteten in der Sonne unter den Blicken der Passanten. Es kam zu einem regen Austausch und die einhellige Meinung war, dass das eine tolle Aktion war. Einige machten sogar mit und zeichneten selbst an einer freien Staffelei. Manche Zuschauer*innen fragten, ob man sich anmelden könne und ob es das Angebot bald wieder gäbe. Das Interesse der Mindener war groß!
Kurzum es war ein ganz ganz tolle Tag und glücklich nahmen alle Teilnehmenden am Nachmittag ihre Kunstwerke mit nach Hause. Der Feedbackbogen war ein Volltreffer in allen Bereichen und vielleicht gibt es ja bald mal wieder solch ein spannendes Angebot an der KTG, welches die Stufenleitung Frauke Schubert durch ihr Engagement im Arbeitskreis der OWL-Begabungsförderung erst möglich gemacht hatte. Es ist für die Schüler*innen einfach ein tolles Gefühl, wenn man etwas mehr Zeit für sein Lieblingsfach hat und auch einmal eine herausfordernde Aufgabe meistern und über sich hinauswachsen darf.
Ein Dank geht außerdem an die Stadt Minden und das Kulturbüro, welche das Projekt durch eine Mikroförderung finanziell unterstützt haben.




